Die Unterhausdebatte – Das Dialogformat für Zukunftsfragen

Wir bringen Menschen dazu, miteinander zu diskutieren und gemeinsam über die Zukunft nachzudenken – respektvoll, konstruktiv und mit Spaß.

Das Format

Die Unterhausdebatte

Die Unterhausdebatte ist ein interaktives Dialogformat. Die ZukunftsReporter führen als Moderator*innen kurz in das Thema der Veranstaltung ein und stellen ihrem Publikum alltagsnahe Fragen. Die Teilnehmenden beziehen Position, indem sie sich auf die Ja- oder Nein-Seite im Raum setzen. Das wirkt konfrontativ – wie im britischen Unterhaus, von dem die Debatte ihren Namen hat. Doch es entsteht eine konstruktive Diskussion, weil die Teilnehmenden ihre Meinung erklären können. Wer von einem Argument überzeugt wird, darf jederzeit die Seite wechseln, also wortwörtlich seine Position verändern.

Im Verlauf der Debatte wird deutlich: Es gibt oft mehr als die Meinungen „Dafür“ und „Dagegen“ und vor allem viele Gemeinsamkeiten. Die Unterhausdebatte ist das ideale Format für konstruktive Dialoge in der Gesellschaft.

So läuft eine Debatte ab →

Sie haben Interesse an einer Unterhausdebatte? Dann sprechen Sie uns an!

Die ZukunftsReporter

50+
Unterhausdebatten moderiert
20+
Städte – seit 2019 aktiv
30+
Zukunftsthemen diskutiert

Die drei Prinzipien

So funktioniert die Unterhausdebatte der ZukunftsReporter

Teilnehmende suchen sich ihren Platz auf der Ja- oder Nein-Seite

Informieren und positionieren

In jeder Debatte liefern wir einen Infoblock, um eine gemeinsame Diskussionsgrundlage zu schaffen. Anschließend stellen wir eine Frage, die mit Ja oder Nein beantwortet werden kann. Die Teilnehmenden müssen sich entscheiden: Setzen sie sich auf die Ja- oder Nein-Seite im Raum? Sie hören nicht nur zu, sondern nehmen aktiv teil.

Ein Moderator reicht einer Teilnehmerin das Mikrofon

Argumentieren und Zuhören

Nachdem sich die Teilnehmenden aufgeteilt haben, fragen wir sie nach den Gründen. Denn uns interessiert, was die Menschen bewegt. Wer spricht, kann seine Meinung erklären, alle anderen hören zu. Manchmal ist ein Argument so gut, dass sich andere Teilnehmende überzeugen lassen und die Seite wechseln.

Ein Moderator im Gespräch mit Teilnehmenden

Gemeinsamkeiten finden

In der Diskussion geht es nicht darum, wer recht hat oder falsch liegt. Wir arbeiten strittige Punkte heraus, suchen aber auch nach Gemeinsamkeiten. Denn oft sind die Positionen näher beieinander, als man am Anfang denkt. Solche Dialoge können Gräben überwinden und das Verständnis für andere Positionen fördern, weil man die Gründe dafür besser versteht.

Ein Format, viele Anlässe

Die Unterhausdebatte für Ihre Veranstaltung

Bürgerdialog

Die Unterhausdebatte kann als regelmäßiges Format zu einer besseren Diskussionskultur in Ihrer Stadt beitragen: in der Bücherei, im Museum, auf dem Marktplatz.

Konferenz & Festival

Als Auftakt oder Höhepunkt einer Konferenz holt die Unterhausdebatte das Publikum aus der Zuhörerrolle und kann neue Impulse setzen.

Projektabschluss

Am Ende eines Forschungs- oder Beteiligungsprojekts können in der Unterhausdebatte zentrale Ergebnisse mit Bürger*innen diskutiert werden.

Termine

Die kommenden Debatten

20
Okt.

Wie viel Technik braucht die Zukunft? Was können wir tun, um unsere Klima- und Umweltprobleme zu lösen?

Zentralbibliothek Bremen

18
Nov.

Tag der Demokratie: Ist die Meinungsfreiheit in Gefahr?

Universität Gießen

23
Nov.

Hundert digitale Freunde und trotzdem einsam. Wie finden wir wieder zusammen?

Zentralbibliothek Dresden

3
Dez.

Verbotsverfahren verfassungsfeindlicher Parteien: Wehrhafte Demokratie oder Abschaffung des demokratischen Prinzips?

Zentralbibliothek Bremen

7
Dez.

Digital secrets: Gibt es Geheimnisse bald nur noch offline?

Korbach

Stimmen

Was Teilnehmende und Veranstalter sagen

„Gutes Format, würde ich gerne öfters besuchen.“Teilnehmerin
„Ich fand gut, zu hören, welche Probleme andere haben. Ich habe jetzt wirklich einen anderen Blick auf das Thema.“Teilnehmerin
„Durch die Bewegung entsteht ein interessantes visuelles Stimmungsbild. Man sieht: Ah, der sitzt jetzt auf der anderen Seite, das hätte ich nicht gedacht.“Teilnehmer
„Die Unterhausdebatte der ZukunftsReporter lädt wirklich zum Debattieren ein. Sie ist sehr interaktiv und es macht unheimlich Spaß, seine Meinung zu ändern.“Stefan Schwering, Direktor der Stadtbüchereien Düsseldorf

Projekt mit der Klaus Tschira Stiftung

Die Unterhausdebatte geht neue Wege

Aktuell werden wir von der Klaus Tschira Stiftung gefördert und können die Unterhausdebatte weiterentwickeln. Unser Ziel ist, noch mehr Menschen anzusprechen, die Debatten in einer App digital weiterzuführen und Zukunftsszenarien als neuen Diskussionsimpuls zu entwickeln. Wir wollen, dass unser Publikum sagt: Wir haben nicht nur gut miteinander geredet, sondern auch etwas bewirkt. Die wissenschaftliche Begleitung liegt bei der Hochschule der Medien Stuttgart.

Mehr über das Projekt →

Kurz & knapp

Häufige Fragen zur Unterhausdebatte

Was ist eine Unterhausdebatte?
Die Unterhausdebatte ist ein interaktives Dialogformat, bei dem das Publikum Fragen gestellt bekommt. Die Teilnehmenden positionieren sich mit ihrer Antwort für alle gut sichtbar auf der Ja- oder Nein-Seite im Raum. Im anschließenden Gespräch können sie ihre Meinung erklären und jederzeit ihre Position wechseln, wenn sie ein Gegenargument überzeugt. Je nach Größe des Publikums kommen (fast) alle zu Wort.
Für welche Anlässe eignet sich die Unterhausdebatte?
Wir nutzen die Unterhausdebatte oft für Bürgerdialoge in öffentlichen Einrichtungen wie Büchereien, Museen oder auf Marktplätzen. Das interaktive Format eignet sich aber genauso als Einstieg, Diskussionsanlass oder Höhepunkt von Tagungen, Konferenzen oder Festivals. Es kann auch den Abschluss eines Forschungsprojektes bilden, um die Ergebnisse mit Bürger*innen zu diskutieren.
Wie viele Teilnehmende braucht es?
Ideal sind 30 bis 50 Personen – dann haben alle eine Chance, zu Wort zu kommen und ihre Meinung zu erläutern. Aber auch mit weniger oder deutlich mehr Teilnehmenden kommt eine lebendige Debatte zustande.
Wie lange dauert eine Unterhausdebatte?
Eine normale Unterhausdebatte dauert 90 bis 120 Minuten. In dieser Zeit stellen wir fünf bis sechs Fragen an das Publikum und diskutieren darüber. Auf Marktplätzen oder im Rahmen von Festivals kann die Unterhausdebatte auch kürzer sein. Nach unserer Erfahrung aus mehr als 50 Unterhausdebatten sollte aber mindestens eine Stunde eingeplant werden.
Was kostet eine Buchung?
Das Honorar richtet sich nach Ihren individuellen Wünschen. Sprechen Sie uns gerne an.
Wer moderiert die Unterhausdebatte?

Die ZukunftsReporter sind ein Team aus erfahrenen Wissenschaftsjournalist*innen, die Expertise aus Soziologie, Naturwissenschaft und Philosophie vereinen.

  • Carina Frey beschäftigt sich als Soziologin vor allem mit Gesellschaftsthemen und der Frage, wie Veränderung gelingen kann. Sie arbeitet als freiberufliche Wissenschaftsjournalistin, Buchautorin und Moderatorin in der Nähe von Frankfurt/Main.
  • Dr. Rainer Kurlemann ist promovierter Chemiker. Ihn interessiert die Frage, welche Auswirkungen wissenschaftliche Entdeckungen für die Gesellschaft haben. Er arbeitet als freiberuflicher Wissenschaftsjournalist, Krimiautor und Moderator in Düsseldorf.
  • Dr. Alexander Mäder beschäftigt sich intensiv mit konstruktivem Journalismus und der Frage, wie guter Dialog gelingen kann. Nach seinem Philosophie-Studium hat er mehrere Wissenschaftsredaktionen geleitet und ist heute Professor an der Hochschule der Medien in Stuttgart.

Die ZukunftsReporter sind ein Recherchekollektiv der unabhängigen Journalistengenossenschaft RiffReporter. Mehr über uns

Wie kommen wir ins Gespräch?
Schreiben Sie uns an hallo@zukunftsreporter.online.

Bringen Sie die Unterhausdebatte zu Ihrem Publikum.

Sie haben ein Thema, das Sie diskutieren möchten, oder interessieren sich für neue Dialogformate? Dann sprechen Sie uns gerne an.

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