Wir bringen Menschen dazu, miteinander zu diskutieren und gemeinsam über die Zukunft nachzudenken – respektvoll, konstruktiv und mit Spaß.
Das Format
Die Unterhausdebatte ist ein interaktives Dialogformat. Die ZukunftsReporter führen als Moderator*innen kurz in das Thema der Veranstaltung ein und stellen ihrem Publikum alltagsnahe Fragen. Die Teilnehmenden beziehen Position, indem sie sich auf die Ja- oder Nein-Seite im Raum setzen. Das wirkt konfrontativ – wie im britischen Unterhaus, von dem die Debatte ihren Namen hat. Doch es entsteht eine konstruktive Diskussion, weil die Teilnehmenden ihre Meinung erklären können. Wer von einem Argument überzeugt wird, darf jederzeit die Seite wechseln, also wortwörtlich seine Position verändern.
Im Verlauf der Debatte wird deutlich: Es gibt oft mehr als die Meinungen „Dafür“ und „Dagegen“ und vor allem viele Gemeinsamkeiten. Die Unterhausdebatte ist das ideale Format für konstruktive Dialoge in der Gesellschaft.
Sie haben Interesse an einer Unterhausdebatte? Dann sprechen Sie uns an!
Die drei Prinzipien
In jeder Debatte liefern wir einen Infoblock, um eine gemeinsame Diskussionsgrundlage zu schaffen. Anschließend stellen wir eine Frage, die mit Ja oder Nein beantwortet werden kann. Die Teilnehmenden müssen sich entscheiden: Setzen sie sich auf die Ja- oder Nein-Seite im Raum? Sie hören nicht nur zu, sondern nehmen aktiv teil.
Nachdem sich die Teilnehmenden aufgeteilt haben, fragen wir sie nach den Gründen. Denn uns interessiert, was die Menschen bewegt. Wer spricht, kann seine Meinung erklären, alle anderen hören zu. Manchmal ist ein Argument so gut, dass sich andere Teilnehmende überzeugen lassen und die Seite wechseln.
In der Diskussion geht es nicht darum, wer recht hat oder falsch liegt. Wir arbeiten strittige Punkte heraus, suchen aber auch nach Gemeinsamkeiten. Denn oft sind die Positionen näher beieinander, als man am Anfang denkt. Solche Dialoge können Gräben überwinden und das Verständnis für andere Positionen fördern, weil man die Gründe dafür besser versteht.
Ein Format, viele Anlässe
Die Unterhausdebatte kann als regelmäßiges Format zu einer besseren Diskussionskultur in Ihrer Stadt beitragen: in der Bücherei, im Museum, auf dem Marktplatz.
Als Auftakt oder Höhepunkt einer Konferenz holt die Unterhausdebatte das Publikum aus der Zuhörerrolle und kann neue Impulse setzen.
Am Ende eines Forschungs- oder Beteiligungsprojekts können in der Unterhausdebatte zentrale Ergebnisse mit Bürger*innen diskutiert werden.
Termine
Stimmen
„Gutes Format, würde ich gerne öfters besuchen.“Teilnehmerin
„Ich fand gut, zu hören, welche Probleme andere haben. Ich habe jetzt wirklich einen anderen Blick auf das Thema.“Teilnehmerin
„Durch die Bewegung entsteht ein interessantes visuelles Stimmungsbild. Man sieht: Ah, der sitzt jetzt auf der anderen Seite, das hätte ich nicht gedacht.“Teilnehmer
„Die Unterhausdebatte der ZukunftsReporter lädt wirklich zum Debattieren ein. Sie ist sehr interaktiv und es macht unheimlich Spaß, seine Meinung zu ändern.“Stefan Schwering, Direktor der Stadtbüchereien Düsseldorf
Projekt mit der Klaus Tschira Stiftung
Aktuell werden wir von der Klaus Tschira Stiftung gefördert und können die Unterhausdebatte weiterentwickeln. Unser Ziel ist, noch mehr Menschen anzusprechen, die Debatten in einer App digital weiterzuführen und Zukunftsszenarien als neuen Diskussionsimpuls zu entwickeln. Wir wollen, dass unser Publikum sagt: Wir haben nicht nur gut miteinander geredet, sondern auch etwas bewirkt. Die wissenschaftliche Begleitung liegt bei der Hochschule der Medien Stuttgart.
Kurz & knapp
Die ZukunftsReporter sind ein Team aus erfahrenen Wissenschaftsjournalist*innen, die Expertise aus Soziologie, Naturwissenschaft und Philosophie vereinen.
Die ZukunftsReporter sind ein Recherchekollektiv der unabhängigen Journalistengenossenschaft RiffReporter. Mehr über uns
Sie haben ein Thema, das Sie diskutieren möchten, oder interessieren sich für neue Dialogformate? Dann sprechen Sie uns gerne an.